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IKEA „Brandhake“: Der nächste Schritt ins drahtlose Matter- und Thread-Zeitalter

Neuer IKEA-Hub „Brandhake“ geleakt: Der kompakte Dirigera-Nachfolger funkt per WLAN und bringt vollen Support für Matter und Thread. Alle Infos hier!

Von ·· 3 Min. Lesezeit

Ike Brandhake Symbolbild
nodix.media - (KI Generiert aus verfügbaren Informationen)

IKEA baut sein Smart-Home-Ökosystem weiter aus. Erste Zulassungsdokumente der US-Behörde FCC deuten auf einen kompakten Nachfolger des bewährten Dirigera-Hubs hin. Im Fokus des neuen Modells mit dem Codenamen „Brandhake“: Maximale Flexibilität durch WLAN-Integration sowie die volle Unterstützung zukunftsweisender Funkstandards wie Thread und Matter.

Ein kürzlich entdecktes FCC-Dokument verrät spannende Details über den kommenden Smart-Home-Hub des schwedischen Möbelriesen. Unter der internen Modellnummer E2588 und dem Namen „Brandhake“ entwickelt IKEA offenbar eine neue Steuerzentrale, die das heimische Netzwerk deutlich flexibler und effizienter machen soll. Ursprünglich in der Community als möglicher Rauchmelder spekuliert, bestätigen die Unterlagen das Gerät nun ausdrücklich als „Hub for smart products“.

Drahtlose Freiheit statt Kabelzwang

Ein Hauptkritikpunkt am aktuellen IKEA Dirigera-Hub ist der zwingend erforderliche Ethernet-Anschluss. Wer sein Smart Home aufbaut, musste die Zentrale bisher direkt per Kabel an den Router koppeln. Beim neuen „Brandhake“ deutet alles auf einen Paradigmenwechsel hin: Laut FCC-Akte funkt das Gerät im 2,4-GHz-WLAN.

Dies ermöglicht eine freie Platzierung des Hubs im Wohnraum. In der Praxis ist das ein enormer Vorteil, da die Zentrale so viel zentraler im Haus positioniert werden kann, um ein robusteres und weitreichenderes Mesh-Netzwerk für alle angeschlossenen Sensoren und Leuchten aufzubauen.

Fokus auf die Zukunft: Matter und Thread

Als Fachautor für Gebäudeautomatisierung ist für mich vor allem die Funkausstattung des neuen Hubs von Bedeutung. IKEA untermauert mit dem Brandhake sein Bekenntnis zu den aktuellen Branchenstandards:

  • Thread: Das IPv6-basierte Mesh-Netzwerkprotokoll sorgt für blitzschnelle Reaktionszeiten und einen sehr geringen Energieverbrauch. Da jedes dauerstrombetriebene Thread-Gerät als Router fungiert, heilt und verstärkt sich das Netzwerk selbstständig.
  • Matter: Als universelle Sprache des Smart Homes stellt Matter sicher, dass der IKEA-Hub nahtlos mit großen Plattformen wie Apple Home, Google Home und Amazon Alexa kommuniziert, ohne dass cloudbasierte Umwege nötig sind.
  • Zigbee & Bluetooth: Um die Abwärtskompatibilität zum riesigen bestehenden IKEA-Sortiment – und zu beliebten Drittanbieter-Produkten wie Philips Hue – zu gewährleisten, bleiben diese klassischen Protokolle weiterhin essenzieller Bestandteil der Zentrale.

Kleiner, unauffälliger, effizienter

Ikea-Brandhake

Das Bild wurde aus den verfügbaren Daten KI-Generiert.

Die Abmessungen des neuen Hubs fallen mit voraussichtlich nur 7 × 7 × 2 Zentimetern deutlich kompakter aus als beim runden Vorgänger. Damit ließe sich die Box fast unsichtbar hinter Möbeln oder auf Regalen verstecken. Die Stromversorgung erfolgt über einen 5-Volt-Anschluss (1 Ampere), sehr wahrscheinlich via USB-C.

Feature IKEA Dirigera (Aktuelles Modell) IKEA Brandhake (Erwartet)
Abmessungen 11,2 x 11,2 x 2,7 cm ca. 7,0 x 7,0 x 2,0 cm
Netzwerkanschluss Ethernet-Kabel (RJ45) 2,4-GHz-WLAN
Funkstandards Zigbee, Thread, WLAN, Matter Zigbee, Thread, Bluetooth, Matter
Stromversorgung USB-C (5V) USB (vorauss. Typ-C, 5V/1A)

(Anmerkung: Die finalen Spezifikationen können bis zur offiziellen Präsentation noch leicht abweichen.)

Ausblick: Wann ist mit dem Release zu rechnen?

Offiziell hat IKEA den Brandhake-Hub noch nicht angekündigt. Erfahrungsgemäß vergehen zwischen dem ersten Auftauchen eines Geräts in einer FCC-Zertifizierung und dem tatsächlichen Marktstart jedoch meist nur drei bis fünf Monate. Es ist daher stark davon auszugehen, dass der neue Smart-Home-Zwerg zwischen Dezember 2026 und Februar 2027 in den Einrichtungshäusern landen wird.

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Fazit: Mit dem Brandhake scheint IKEA konsequent auf das Feedback seiner Nutzer zu reagieren. Der Wegfall des Kabelzwangs gepaart mit einer deutlichen Schrumpfkur und dem klaren Bekenntnis zu Thread und Matter könnte diesen neuen Hub zu einem extrem starken Fundament für zukunftssichere Smart Homes machen.